Asiatische Suppe mit Hackbällchen

Ein Hauch Fernost in der Altmark: Die asiatische Küche verwendet gern frisches Gemüse und überzeugt durch die Vielfalt ihrer Aromen. Wir haben uns davon inspirieren lassen und entsprechend tief in die Gewürzkiste gegriffen. Diese Suppe schmeckt am besten, wenn das Gemüse darin noch etwas Biss hat, lässt sich aber auch gut nochmals aufwärmen.

 

 

Die Zutaten für 4 Personen:

600 g Hackfleisch halb & halb
3 Karotten
300 g Broccoli
eine kleine Fenchelknolle
1 kleiner Kopf Pak Choi
4 mittelgroße Zwiebeln
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Stange Zitronengras
3 Dosen Kokosmilch (400 g)
300 ml Fleischbrühe
Saft einer halben Zitrone
5 EL Thai-Curry-Paste
Kokosfett
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Chiliflocken
Paprikapulver (scharf)

Und so geht’s:

1. Zwei Zwiebeln würfeln und den Ingwer fein raspeln. Beides mit dem Hackfleisch vermengen und aus der Masse kleine Kugeln fomen.
2. Die Hackbällchen in einem großen Topf in ausreichend Kokosfett von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen..
3. Zwei weitere Zwiebeln würfeln. Das Gemüse nach Bedarf putzen (von Fenchel und Pak Choi den Strunk entfernen; Broccoliröschen vom Strunk trennen) und in grobe Stücke schneiden.
4. Zwiebelwürfel im verbliebenen Fett im Topf anbraten. Die Kokosmilch aufgießen und die Brühe zufügen. Alles einmal umrühren und kurz aufwallen lassen.
5. Thai-Curry-Paste und Zitronensaft hinzugeben. Alles mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika und Chili abschmecken.
6. Die Hackbällchen zufügen. Zitronengras halbieren und in Stücke schneiden, dann ebenfalls in den Topf geben. Das grob geschnittene Gemüse ebenfalls in den Topf geben (Fenchel und Karotten zuerst, dann den Broccoli, zuletzt Pak Choi) und alles kurz umrühren.
6. Das Ganze auf kleiner Flamme etwa eine Viertelstunde ganz leicht köcheln lassen. Die Suppe ist fertig, wenn das Gemüse weich ist, aber noch etwas Biss hat.
Achtung: Das Zitronengras nach Ende der Garzeit wieder herausnehmen; es wird sonst zu dominant.
7. Die Suppe in geeigneten Tellern anrichten. Man kann, wie in Asien üblich, noch etwas Reis oder Nudeln dazu reichen.

TIPP: Nicht immer erhältlich, aber sehr passend zu diesem Rezept: frischer Koriander. Ein paar Blättchen kleinschneiden und vor dem Servieren über das Gericht streuen.